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Hochwasser 2009 in Steyr

Nach tagelangem Dauerregen im gesamten Einzugsgebiet der beiden Flüsse Steyr und Enns, heulten am Mittwoch, den 24. Juni die Sirenen. Die Enns überschwemmte im Laufe des Tages den Kai bis zu 1,50 Meter. Pumpen, Sandsäcke und Absperrungen wurden in Stellung gebracht.

Zwei Tage hielt das Hochwasser die flutgewohnte Stadt Steyr in Atem, Erinnerungen an August 2002 wurden wach. Damals "kletterte" der Wasserstand auf die historische Höchstmarke von 7,40 Meter. Bis auf 5,70 Meter stieg der Pegel der Enns dieses Mal. Zum Vergleich dazu misst der Fluss im Steyrer Stadtgebiet normalerweise 1,50 bis 1,80 Meter Tiefe.

Nachdem sich die Lage am Stadtfestwochenende beruhigt hat, begann Montag Nacht die Enns wieder zu steigen.
Um 4:30 Uhr früh wurden gerade noch alle Autos am Ennskai in Sicherheit gebracht, der Pegel stieg noch einmal auf knapp 5 Meter.

Die Schäden hielten sich jedoch in Grenzen. „Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen“, zog Bürgermeister Gerald Hackl Bilanz.

Lob für Feuerwehr & Co.
Lob und Dank gebühre Feuerwehr, Polizei und Bauhof, sagte Hackl. „Alles hat nach Plan funktioniert.“ Was blieb, waren eine Menge Schlamm und die Gewissheit, dass es ein nächstes Mal geben wird. Wann, das weiß freilich keiner.

Weitere Bilder

Der Verlauf des Pegels am Ortskai im Juni 2009

Wasserstand  bei der Hochwassermarke Zwischenbrücken
2009 links und 2002 rechts.

Der oberste Hochwassermarke datiert auf den 8. Juni 1572 zurück.
(Größtes Hochwasser in der Geschichte der Stadt Steyr)